Fußbodenheizungen richtig verlegen

Fußbodenheizungen erfreuen sich immer mehr Beliebtheit. Kein Wunder, vor allem Frauen leiden oft unter kalten Füßen und umso schöner ist es auf warmen Boden laufen zu können, selbst im kältesten Winter. Dabei wurde die erste Fußbodenheizung bereits von den Römern erfunden. Seitdem hat sich aber selbstverständlich einiges verändert und die Fußbodenheizungen sind moderner und effizienter geworden. Besonders im Badezimmer sind Fußbodenheizungen begehrt und Wohnungen oder Häuser, die mit Fußbodenheizung ausgestattet sind, gehen weg wie warme Semmeln.

Wer bis jetzt noch keine Fußbodenheizung sein eigen nennt, kann das ganz einfach ändern und selber eine verlegen. Das ist gar nicht so schwierig, wie sich das vielleicht anhören mag und sogar Laien können es mit den richtigen Tipps und Tricks hinbekommen. Wer sich handwerklich nicht so begabt fühlt, kann aber natürlich auch einen professionellen Dienst beauftragen. In unserer schönen Hauptstadt gibt es zahlreiche Fachbetriebe, die bei der Fußbodenheizung helfen. Einen geeigneten Heizung Sanitär Berlin Dienst finden Sie auf Dein Heizungsbauer - Berlin.


Doch zunächst einmal: Wieso sollte man sich überhaupt für eine Fußbodenheizung entscheiden? Nun, eine solche Heizung wirbelt im Gegensatz zu anderen Heizkörpern keinen Staub auf und verbessert somit die Hygiene. Zudem bietet Sie eine homogene Wärmeverteilung im ganzen Raum und Sie erzielen somit ein gesünderes Raumklima. Sie müssen die Heizung nicht reinigen, da Sie unter dem Boden versteckt ist und Schimmel entwickelt sich bei dieser Heizart auch nicht, da keine feuchten Zonen entstehen. Da sich Ihr Heizkörper im Boden befindet, haben Sie außerdem mehr Platz im Raum und können mehr Möbel unterbringen. Strahlungswärme – wie Sie bei einer Fußbodenheizung vorliegt – gilt außerdem als die angenehmste und gesündeste Wärme und lässt uns Wohlbefinden und Behaglichkeit verspüren. Wenn Sie das noch nicht überzeugt hat, dann vielleicht mein nächstes Argument. Eine Fußbodenheizung kann Ihnen bis zu zehn Prozent an Heizkosten im Jahr sparen, da bei der gleichmäßigen Wärmeverteilung niedriger geheizt werden kann und wir es trotzdem als angenehm empfinden. So können Sie mit Ihrer neuen Fußbodenheizung den Raum auf 20 Grad erhitzen und fühlen die gleiche Wärme wie bei 22 Grad mit Heizkörper.

Nachdem Sie sich nun also für die Fußbodenheizung entschieden haben, geht es an die Planung und Verlegung eben dieser. Nehmen Sie sich auf jeden Fall genügend Zeit zur Planung, denn eine solche Heizung lässt sich leider nicht von heute auf morgen installieren. Sie benötigen eine gute Wärmedämmung im Boden, da die Fußbodenheizung in alle Richtungen Wärme abgibt, sowie eine Trittschalldämmung. Zudem müssen Sie sich entscheiden, ob Sie eine Trocken- oder Nassverlegung wünschen. In der Praxis findet die Nassverlegung sehr viel häufiger Anwendung, da diese später eine perfekte Wärmeübertragung bietet. Bei dieser Art der Verlegung müssen Sie unbedingt die Ausdehnung der Heizrohre und die Dehnungsfugen berücksichtigen. Beides ist extrem wichtig und kann Sie teuer zu stehen kommen, wenn Sie nicht darauf Acht geben. Ansonsten sind Fußbodenheizungen sehr viel langlebiger als ihre konventionellen Kollegen, da Sie mit geringeren Temperaturen und weniger Druck betrieben werden. So können diese Heizungen locker bis zu 40 oder sogar 50 Jahre halten, bevor Sie erneuert werden müssen. Wichtig dabei ist nur, dass die Schläuche ordentlich geprüft werden, ob sie auch wirklich dicht sind. Sollte Sauerstoff durch das Material eindringen können, kann es schnell zur Verschlammung kommen, was dann mit hohem Aufwand entfernt und ausgetauscht werden muss.

Der einzige Nachteil den die Fußbodenheizung mit sich bringt, ist die Trägheit. Diese Art von Heizung braucht eine gewisse Zeit, bis man sie spürt, während die konventionellen Radiatoren sehr viel schneller reagieren. Bei den herkömmlichen Heizungskörpern wird es also zügiger warm, aber wer ein wenig geduldig ist oder vorausschauend plant, wird auch bei einer Fußbodenheizung nicht frieren.